am Haus bauen – mit Kanten, aber ohne Ecken

Dieser Ersatzneubau ist ein weiterer Puzzlestein in der langsamen, aber stetigen Umwandlung des Westquartiers in Lenzburg.

Waren es früher Arbeiterhäuser, sind es heute eher gehobenere Wohnbauten, welche die kleineren und grösseren Parzellen füllen. Die städtische Lage, die Nähe zu Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und die Anbindung zum Bahnhof machen das Quartier zu einer äusserst beliebten und aufstrebenden Wohngegend.

Die zwei- bis dreigeschossigen Wohnhäuser, die üppigen Gartenanlagen mit Hecken und Mauern als Abgrenzung zur Quartierstrasse, verputzte Fassaden mit wohl proportionierten Lochfenstern, Fenstergewänden und fein gegliederten Dächern zeichnen dieses Quartier aus.

Das Haus nimmt die Körnigkeit des Quartiers auf, adaptiert die ortstypischen Merkmale und fügt sich so selbstverständlich in seine Umgebung ein. Das Haus ist beinahe umlaufend durch Hecken eingefasst. Einzig die Zufahrt und der südlich gelegene Vorplatz sind zur Strasse hin offen gestaltet. Entlang des gepflasterten und geschwungenen Wegs, vorbei an wechselnd blühenden Stauden und Gräsern, gelangen die Bewohner zum gedeckten Eingangshof. Durch das Oblicht im Hof wächst ein Zierbaum. Die Fassaden sind mit einem Besenstrich verputzt, Gewände umfassen die Lochfenster der Fassade. Die abgerundeten Gebäudeecken verleihen dem Haus etwas samtartig Weiches und lassen es kleiner in Erscheinung treten, als es wirklich ist. Auch im Innern wird das Thema der Rundungen konsequent weiterentwickelt und sinnlich in hochwertigen Materialien umgesetzt.

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